Feueralarm
Im Rahmen einer schulinternen Brandübung wurde das Schulzentrum Martin-Haffter komplett geräumt. Die Schülerinnen und Schüler meisterten das Szenario vorbildlich, die Evakuation verlief erfolgreich.
Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen des Schulzentrums Martin-Haffter mussten kürzlich dringend an die frische Luft. Um 9.25 Uhr wurde Brandalarm ausgelöst, denn im Eingangsbereich stiegen Rauchschwaden auf. Glücklicherweise handelte es sich dabei nur um eine Evakuationsübung für den Ernstfall. Es sollte überprüft werden, ob die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen im Falle eines Schulhausbrandes richtig reagieren.
Sofort wurden in den Schulzimmern Türen und Fenster geschlossen. Die Lehrpersonen verschafften sich einen Überblick, verliessen mit ihren Kindern und Jugendlichen in 2er-Kolonne das Schulhaus und begaben sich zum Sammelplatz. Dort wurde der Klassenbestand durchgezählt und bei den Übungsverantwortlichen eine Vollzugsmeldung gemacht. In knapp zehn Minuten war das Schulhaus geräumt und alle Personen befanden sich auf dem Sammelplatz.
Mit dem Proben des Ernstfalles wurden Schülerinnen, Schüler und Erwachsene auf die bestehende Notfallorganisation sensibilisiert, damit die relevanten Informationen bei einem wirklichen Brandfall unverzüglich an die Feuerwehr weitergeleitet werden können. Bei dieser Übung zeigte sich, dass es wichtig ist, dass das Verhalten bei Extremsituationen in periodischen Abständen geübt wird. Nur damit lässt sich die Sicherheit bei der Krisenbewältigung im Schulhaus gewährleisten.
Text und Fotos: Jean-Philippe Gerber